Online-Partnerbörsen: bezahlte Version lohnt sich oft

Unser Lebensstil macht es immer schwerer, noch Zeit für die Partnersuche zu finden. Daher verwundert die Untersuchung von Bitkom nicht, dass mittlerweile jeder vierte Deutsche, also 25 %, bereits ein Singlebörsenangebot im Internet genutzt hat, wobei es in der U-30-Generation sogar 50 % sind. Okay, viele sind also dabei, jedoch ist es nicht leicht zu verstehen, was die verschiedenen Angebote bringen.

Zwei Plattform-Typen

Generell muss man erst einmal zwischen den Angeboten unterscheiden. Das Ganze teilt sich in Partnerbörsen und Singlebörsen auf. Unter den Partnerbörsen, die für die ernsthafte Suche nach einem festen Partner gedacht sind, sind die bekanntesten Plattformen drei an der Zahl: Elitepartner, Parship und eDarling. Die Singlebörsen wiederum sind mehr oberflächlich, z.B. um einfach Kontakte zu knüpfen, ein bißchen zu flirten, oder auch für unverbindlichere Bekanntschaften. Darunter fällt z.B. First Affair, neu.de und friendscout24.

Das war früher einmal beliebt. Heute sucht man eher im Internet. (Quelle: Quelle , author: “we hope”)

Das war früher einmal beliebt. Heute sucht man eher im Internet.
(Quelle: Quelle , author: “we hope”)

Die Vorteile der Paying Accounts

Alle diese Onlinebörsen bieten zunächst einmal an, sich ein Konto kostenlos erstellen zu können, um einmal “reinzuschnuppern”. Man kennt es von sich selbst: was kostenlos ist, wird manchmal nicht so ernst genommen oder man macht sich einen Account zum Testen mit falschen Angaben oder Ähnlichem.

Und genau hier liegt der Knackpunkt. Unter den kostenlosen Accounts gibt es viele schwarze Schafe und nicht ernstgemeinte Angebote und Anfragen, auf die man schnell mal hereinfällt. Daher ist es, aller Kritik zum Trotz, schon anzuraten, sich nach einer gewissen Probezeit für eine Plattform zu entscheiden und auch eine monatliche Gebühr zu bezahlen. Dies bietet selbstverständlich viele zusätzliche Features. Erstens wird man selbst glaubwürdiger, da der eigene Account, genau wie die der anderen zahlenden User, genau auf Richtigkeit und Echtheit überprüft wird. Ebenfalls kann man nur bei bezahlten Accounts die vollen Möglichkeiten nutzen und mit allen in Kontakt treten.

Aufgepasst, liebe Frauen: schaut einmal nach, ob für euch die Mitgliedschaft nicht sogar kostenlos ist. Die Logik dessen bleibt und zwar für immer verschlossen, aber viele Onlineangebote bieten kostenlose volle Mitgliedschaft für Frauen an.

Die verschiedenen Preismodelle

Normalerweise kann man wählen zwischen verschiedenen Verträgen von 3, 6, 12 oder sogar 24 Monaten. Je nach Zielgruppe ist auch meist das Preisniveau angelegt. Man muss sicher nicht extra erwähnen, dass man bei längerer Laufzeit weniger monatlich zahlt. Die Unterschiede liegen auch in der Natur der verschiedenen Zielgruppen. So zahlt man für elitepartner.de mehr als für die anderen, da ein gewisses Einkommen sowieso vorausgesetzt wird. Um also ein abschließendes Beispiel zu geben, im folgenden die Auflistung der Preise für ein Dreimonatsabo:

  • Elitepartner: 69,90 Euro monatlich
  • Parship: 59,90 Euro monatlich
  • eDarling: 49,90 monatlich

Die Singlebörsen sind generell günstiger zu haben, das heißt, mit maximal 30 Euro ist man locker dabei. Friendscout24 ist hier das teuerste Angebot mit 29,90 für eine einfache Mitgliedschaft.

Abschließend kann man sagen, dass sich die Bezahlung des gewünschten Accounts tatsächlich lohnt. Qualität gibt es nicht kostenlos. So werden Sie nicht nur Ihre Chancen, ein ernst gemeintes Angebot zu finden, erhöhen, sondern man ist auch mit vor Mißbrauch sichereren Daten und besser betreut unterwegs in der Welt der Online-Partnersuche.